Eine neue Studie des Pew Research Center hat ergeben, dass sich die Arbeitslosigkeit unter jungen Amerikanern auf dem höchsten Stand seit 60 Jahren befindet. Knapp die Hälfte aller 18 bis 24-jährigen Amerikaner sind arbeitslos – der höchste Stand seit Erfassung der Daten im Jahr 1948.
Nur 54 Prozent der US-Bürger zwischen 18 und 24 Jahren haben derzeit einen Job, was der niedrigsten Beschäftigungsquote in dieser Altersgruppe seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1948 entspricht. “Junge Arbeitnehmer befinden sich am unteren Ende, und während wir in der Rezession steckten, war es oft schwer für sie, ihre Jobs zu behalten”, sagte Kim Parker, Direktor der Studie laut einem Bericht von ABCNews.
Parker wies darauf hin, dass amerikanische Jugendliche laut Umfragen “gegenwärtig deutlich unzufriedener mit ihrer gegenwärtigen Situation” seien, als vor der Rezession in den USA. Er fügte hinzu, dass diese Unzufriedenheit vermutlich eine der Ursachen für die junge Occupy-Bewegung sei.
Die Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass junge US-Bürger in ihren Jobs größere Einkommensverluste erlitten als alle anderen Altersgruppen. Kürzlich hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke seine Besorgnis über die Situation der Wirtschaft des Landes zum Ausdruck gebracht und betonte, dass die “ungewöhnlich hohe Langzeitarbeitslosigkeit in den USA” besorgniserregend sei. Mehr als 40 Prozent aller US-Arbeitslosen suchen seit mindestens 10 Monaten einen Job.

